Zusatzprogramm Contestcalls von DL1RLB

Zusatzprogramm Contestcalls

Das Amateurfunk-WinContestprogramm von DD3KU wird seit Jahren bei uns (DM3D) und durch mich eingsetzt. Erst nach der Eingabe der Calls wird angzeigt, ob man mit dieser Funkstation schon eine Funkverbindung (QSO) hatte. Also wünschte ich mir eine Liste die Calls auflistet die schon „gearbeiteten“ wurden. Ich beschreibe hier nicht wie ein UKW Contest abläuft. Wenn ihr auf dieser Seite gelandet seid, wisst ihr dies bestimmt. Gerade wenn man, so wie ich, auf dem Band nach Stationen sucht, ist diese Liste sehr hifreich. Man hört das Call und sieht in der Liste „Hab ich schon“ brauch ich also nicht eintippen.

Also habe ich nach einem Zusatzprogramm gesucht und nichts gefunden. So habe ich mich entschlossen es selbst zu programmieren. Die Datenbank von DD3KU arbeitet im Hintergrund mit einer Access Datenbank. Diese Datenbank muss im Contestprogramm natürlich erst angelegt werden und das jeweilige Frequenzband (2 meter = 144MHz usw.) ausgewählt werden. Es werden Tabellen angelegt, wo der Tabellenname jetzt 144MHz, 423MHz usw. heißt. Und genau an dieser Stelle setzt mein Zusatztool an. Es öffnet die laufende Datenbank und die jeweilige Tabelle und listet die darin befindlichen Call oder Locator sortiert auf.

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Wettersonde RS41 auf CW einstellen

Nach der Vorlage von DL1NUX

Nach der Beschreibung von DL1NUX habe ich mir folgendes Zubehör besorgt. Die Beschreibung wie alles funktioniert ist dort sehr gut beschrieben.

Ich schreibe es hier, wie ich das gemacht habe und welche Stolpersteine ich übersteigen musste.

Du brauchst ein ST-Link V2 zum Schreiben des HEX-Files auf die Sonde. Nicht wundern dass dies RTTY- heißt. Dort sind alle drei Betriebsarten (APRS, CW und RTTY) mit drin. Wenn dieses RTTY-HEX-FILE auf der RS41 Sonde ist, wird noch ein TTL FTDI232 zur Konfiguration der Software benötigt.

Wenn das HEX-File auf der Sonde ist und man sie einschaltet, legt sie gleich los mit CW und RTTY. Aber ohne Call. Dazu benötigt ihr das Terminalprogramm Putty. Bei CW sendet er gleich los. Bei den anderen Betriebsarten brauch die Sonde gültige GPS Koordinaten.

Um die Einstellungen zu ändern, muss man die FTDI232 erstmal verkabeln. Da brauchte ich auch mehrere Versuche um es zum laufen zu bekommen. Der größte Fehler war dass ich die Leitungen „TX“ Sonde mit „TX“ TTL verbunden habe. Das konnte so nicht funktionieren. Man muss RX und TX vertauschen. Ist eigentlich egal wo, ob an der Sonde oder am TTL FTDI232. Irgendwo, auch grauer Vorzeit habe ich mal so eine Zeichnung gesehen. Erinnert ihr euch an ein Nullmodemkabel. Da sind die Leitungen auch vertauscht.

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Wettersonden finden mit dem T-Beam TTGO LILYGO

Software nach IZ4PNN und DL9RDZ und Hinweisen aus dem Internet und von Sebastian

In APRS tauchten immer wieder Wetterballons auf. Und diese fielen einfach runter und dann müsste man die doch finden können. Nach mehreren Internetsuchen und Youtube sowie Infos von Sebastian bin ich auf den Empfang mit dem TTGO gestoßen. Ganz besonders interessierte mich die Software von DL9RDZ und IZ4PNN. Beide verfolgen das gleiche Ziel, aber mit anderer Softwarelösung. DL9RDZ zeigte die Information auf dem Display an und überträgt sie über WLAN auf eine Webseite die der TTGO T-Beam selbst erzeugt. Im Heimnetz verbindet man den T-Beam mit dem eigenen Router oder Außerhalb des Heim-WLAN-Netzes mit dem eigenen Accesspoint. Und dort öffnet man die Webseite.

IZ4PNN empfängt ebenfalls die Daten, stellt diese auf dem Display dar und überträgt sie über Bluetooth zu einem APP (Android). Wie ihr wisst ist das Handy auch ein erfolgreiches Navigationsgerät. Dieses App ist in der Lage die Sonde anzuzeigen und den Weg dorthin an die Navigationssoftware zu senden.

Nach der Bestellung ging es an die Programmierung. Zuerst versuchte ich mich mit Arduino und Visual Studio Code und PlatformIO. Ich möchte immer was lernen, wie das Teil so funktioniert. Also erstmal das Display angeschlossen und damit experimentiert. Als ich dann versuchte die Software auf den T-Beam zu schreiben erhielt ich zu viele Fehlermeldungen. Ich wollte ja fertig werden und suchte eine andere Lösung. Dann fand ich ein einfacherer Weg, die Installation der Software über eine bin-Datei. Hier kommt man schnell ans Ziel, aber man sieht nichts vom Code. Da gehe ich bestimmt wieder zurück zu Visual Studio Code.

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3D Vorlage Funkgerätehalter AT878 fürs Fahrrad

Für den kommenden Herrentag ist eine Fahradtour geplant. Natürlich soll die Fahrradstrecke in APRS auf https://aprs.fi sichtbar sein. Also wie bekomme ich mein Handfunksprechgerät von Anytone AT878 ans Lenkrad.

Nach langem Suchen habe ich mich entschlossen eine Halterung selbst zu konstruieren. Die Maße habe ich vom Anytone AT878 abgenommen und ins CAD Programm (FreeCAD) übernommen und eine STL Datei für mein 3D Drucker (Anycubic Mega S) erzeugt. Der erste Versuch ist noch in blau. Habe aber auch schwarzes Filament. Das passt besser zum Fahrrad.

Arduino Relaiskarte im LCD Display einzeigen – Antennenumschalter mit Display

Mit einem Arduino Nano und einem I²C LCD Display (ich nutze ein 4 Zeilen mit 20 Zeichen Display) kan man den Zustand des jeweiligen Relais abfragen und als Text darstellen. Ich habe ein Drehschalter mit mehreren Kontakten aus meiner Bastelkiste eingebaut und an die Relaiskarte angeschlosen. Wenn in der Stellung 1 das Relais anzieht, wird der Kontakt geschlossen und auf Minus (LOW) gelegt.

Das Prinzip für den Arduino lautet, wenn der PIN D12 an Minus liegt, dann schreibe im Display den gewünschten Text. So zu Beispiel Relais 1 ist ein. Und das so weiter, je nach Bedarf.

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Neue Firmware für GD77 Radioddity

von Roger Clark

Für das DMR Handsprechfunkgerät GD-77 von Radioddity hat Roger Clark eine neue Firmware OpenGD77 geschrieben. Die neue Firmware funktioniert wirklich gut. Viele Wünsche von Funkamateuren sind hier umgesetzt worden. Das erste was gleich ins Auge fällt ist die bessere Lesbarkeit im Display. Umstellen der Talkgruppen und Auswahl der Zonen funktioniert deutlich besser. Viele Einstellungen sind jetzt über das Menü möglich. Natürlich muss auf dem Computer eine CPS installiert werden, damit der Codeplug angepasst werden kann.

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Sprachspeicher DRU-3A im TS-570 einbauen

Für die Contestunterstützung kann im TS-570 ein Sprachspeicher (Digital Recording Unit) eingesetzt werden. Dieser hat die Typbezeichnung DRU-3A. Am TS-570 befinden sich drei Tasten (CH1 bis CH3) auf der Frotplatte. Nach dem drücken der Record-Taste (REC) und die jeweilge CH-Taste kann, ohne drücken der PTT, ein kurzer Text aufgesprochen werden. Der Speicher „Eins“ hat 30 Sekunden und die beiden anderen nur 15 Sekunden. Aber das reicht wohl.

Durch mehrmaliges drücken der jeweiligen Taste wird der Spruch genauso oft wiederholt gesendet. Die VOX-Taste muss dazu eingeschaltet werden.

Der Einbau gestaltet sich sehr einfach.

  1. Es muss nur die Unterseite des TRX aufgeschraubt werden. Dort ist links oben ein Kabelband und auf der Platine die Beschriftung DRU-3A neben einer Buchse.
  2. Das Band einfach nach oben herausziehen.
  3. Die Klebefolie abziehen.
  4. Die Unterseite der HF-Schachtel mit dem Schlitz auf die Klebefläche drücken.
  5. Platine einstecken und die HF Schachtel mit dem Deckel schließen.
  6. Nicht vergessen das Band wieder einstecken.

Dieser Sprachspeicher funktioniert auch im TS-2000 und der Einbau ist fast identisch.

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DL1RLB – SDR DvB-T Empfänger in eine HF Box eingebaut

Die DvB-T Sticks empfangen erst ab 50 MHz. Um Kurzwellensignale zu hören, ist ein Konverter notwendig. Ein Bausatz von CT1FFU funktioniert von 1 MHz bis 60 MHz und setzt das Kurzwellensignal auf 106.251.400 MHz um. Dieser Wert muss man in SDRSharp als Minuswert im Feld Shift eintragen. Dann stimmt die Frequenzanzeige oben im Fenster mit dem Original überein.

Der Konverter muss nur mit 5V Spannung aus der USB Buchse versorgt werden. Eine passende HF Schachtel habe ich  bei einem Elektronikhändler bestellt.

Ein Schalter und zwei BNC Buchsen aus alten Geräten funktionieren auch beim SDR.

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CW Lichtbake eingebaut – DL1RLB

Zur vergrößerung der Reichweite habe ich eine Linse in ein einfaches Ablussrohr eingesetzt. Die Linse passt in ein Verbindungsstück. Auf einer Holzkonstruktion wurde der Arduino und der Downwandler von 9V auf 5V aufgebaut. Jetzt sieht es aus wie eine Taschenlampe die CW Signale sendet. Beim Blick in den Strahl wurde ich geblendet. So stark ist der Lichtstrahl. Na mal sehen wie weit das Signal reicht. Ein Ein-Ausschalter wurde auch noch eingebaut.

Arduino-Programm

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