Neue Firmware für GD77 Radioddity

von Roger Clark

Für das DMR Handsprechfunkgerät GD-77 von Radioddity hat Roger Clark eine neue Firmware OpenGD77 geschrieben. Die neue Firmware funktioniert wirklich gut. Viele Wünsche von Funkamateuren sind hier umgesetzt worden. Das erste was gleich ins Auge fällt ist die bessere Lesbarkeit im Display. Umstellen der Talkgruppen und Auswahl der Zonen funktioniert deutlich besser. Viele Einstellungen sind jetzt über das Menü möglich. Natürlich muss auf dem Computer eine CPS installiert werden, damit der Codeplug angepasst werden kann.

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Sprachspeicher DRU-3A im TS-570 einbauen

Für die Contestunterstützung kann im TS-570 ein Sprachspeicher (Digital Recording Unit) eingesetzt werden. Dieser hat die Typbezeichnung DRU-3A. Am TS-570 befinden sich drei Tasten (CH1 bis CH3) auf der Frotplatte. Nach dem drücken der Record-Taste (REC) und die jeweilge CH-Taste kann, ohne drücken der PTT, ein kurzer Text aufgesprochen werden. Der Speicher „Eins“ hat 30 Sekunden und die beiden anderen nur 15 Sekunden. Aber das reicht wohl.

Durch mehrmaliges drücken der jeweiligen Taste wird der Spruch genauso oft wiederholt gesendet. Die VOX-Taste muss dazu eingeschaltet werden.

Der Einbau gestaltet sich sehr einfach.

  1. Es muss nur die Unterseite des TRX aufgeschraubt werden. Dort ist links oben ein Kabelband und auf der Platine die Beschriftung DRU-3A neben einer Buchse.
  2. Das Band einfach nach oben herausziehen.
  3. Die Klebefolie abziehen.
  4. Die Unterseite der HF-Schachtel mit dem Schlitz auf die Klebefläche drücken.
  5. Platine einstecken und die HF Schachtel mit dem Deckel schließen.
  6. Nicht vergessen das Band wieder einstecken.

Dieser Sprachspeicher funktioniert auch im TS-2000 und der Einbau ist fast identisch.

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DL1RLB – SDR DvB-T Empfänger in eine HF Box eingebaut

Die DvB-T Sticks empfangen erst ab 50 MHz. Um Kurzwellensignale zu hören, ist ein Konverter notwendig. Ein Bausatz von CT1FFU funktioniert von 1 MHz bis 60 MHz und setzt das Kurzwellensignal auf 106.251.400 MHz um. Dieser Wert muss man in SDRSharp als Minuswert im Feld Shift eintragen. Dann stimmt die Frequenzanzeige oben im Fenster mit dem Original überein.

Der Konverter muss nur mit 5V Spannung aus der USB Buchse versorgt werden. Eine passende HF Schachtel habe ich  bei einem Elektronikhändler bestellt.

Ein Schalter und zwei BNC Buchsen aus alten Geräten funktionieren auch beim SDR.

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CW Lichtbake eingebaut – DL1RLB

Zur vergrößerung der Reichweite habe ich eine Linse in ein einfaches Ablussrohr eingesetzt. Die Linse passt in ein Verbindungsstück. Auf einer Holzkonstruktion wurde der Arduino und der Downwandler von 9V auf 5V aufgebaut. Jetzt sieht es aus wie eine Taschenlampe die CW Signale sendet. Beim Blick in den Strahl wurde ich geblendet. So stark ist der Lichtstrahl. Na mal sehen wie weit das Signal reicht. Ein Ein-Ausschalter wurde auch noch eingebaut.

Arduino-Programm

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Lichtsprechen Linsen einsetzen

Nachdem die Linsen eingetroffen waren fuhr ich in den Baumarkt und wollte Abflussrohre kaufen. Leider gibt es die nur mit einem Durchmesser von 11 cm. Die Linse hat aber ein Durchmesser von 10cm. Ich fand dann Rohre in der Belüftungsabteilung. Die Rohre haben genau den richtigen Durchmesser und es gibt auch entsprechende Halterungen dazu.
Die Elektronik habe ich in eine HF Box eingesetzt. Natürlich mit den entsprechenden Buchsen und Schaltern.

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Lichtsprechen DL1RLB

Ich wurde durch Norbert, DC6UW und Joe, DL3ARM infiziert.
Der Arbeitskreis Amateurfunk und Telekmmunikation in der Schule e.V. AATiS hat in seinem Praxisheft Nr. 22 ein entsprechendes Projekt vorgestellt. Dieses Projekt beinhaltet ein kompletten Sender und Empfänger. Der Preis ist besonders lockend.

Das Prinzip besteht darin eine LED (bei 630nm) mittels Töne (Sprache, Morsezeichen) zu modulieren und diesen „roten“ Strahl weit zu senden. Dort befindet sich ein Empfänger, der diese „flackernde“ LED wieder dekodieren kann. Das „flackern“ sieht man natürlich nicht.

Prinzip Lichtsprechen
Berge für alle!

Weiterführung Projekt Lichtsprechen – klicke hier

von DL1RLB

Also muss immer eine direkte Sichtverbindung vorhanden sein.

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Direktruf im DMR

Unter Direktruf versteht man die Kommunikation zwischen zwei DMR Funkteilnehmer, ohne dass andere zuhören.

Wie ruft man also einen Funkfreund direkt ?

Man ruft mit einem Privat Call an die DMR-ID des Funkfreundes und erreicht ihn unabhängig davon wo er sich aufhält.

Natürlich nur wenn er auch QRV ist. Vorteil ist – das QSO findet dann nur auf den beiden Repeatern statt und Dritte hören es nicht.

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SMS im DMR

Ja, SMS geht im DMR genauso wie mit jedem GSM-Handy. Den Menüpunkt Nachrichten findet Ihr sicher in eurem HFG.

Einfach Nachricht tippen – bestätigen- senden. Dann kommt die Auswahlmöglichkeit an Kontakt (d.h. senden an einen gespeicherten Kontakt) oder manuell ( die ID des Adressaten eingeben) und ab geht die SMS.

Es gibt natürlich auch einige Sonderfunktionen (wie schon mal angedeutet).

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Warum Cluster im DMR

Jeder DMR Repeater ist über die statisch geschalteten Talkgroups (bei uns TG262 auf Zeitschlitz 1 und  TG2621 auf Zeitschlitz 2) erreichbar.

Ruft man also von irgendwo auf dieser Welt auf diesen Talkgroups, ist man auf DB0BRB zu hören – aber- man ist bei TG262 auch  in ganz Deutschland zu hören (180 Repeater) oder auf TG2621 in ganz Berlin Brandenburg. Ein Zugang auf TG 9 (lokale TG) ist von außerhalb nicht möglich.  Jetzt kommen die Cluster ins Spiel.

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